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Rage (Special Guest: Freedom Call) – 24.04.2006. – Zeche, Bochum.
Die ersten Bilder befinden sich am Ende des Berichts, weitere folgen noch

Den Morgen des 24. April 2006 verbrachte man in allgemeiner Vorfreude und dem Austauschen von Natas und meinen gefeierten Insidern zu Rage, die sich an diesem Tag besonders auf die Laune auswirkten. Die Pizza zum Mittagessen haben wir halb stehen gelassen, da der Appetit fehlte, also machten wir uns auf zum Bahnhof und ab in den Zug nach Bochum. Selbst da kam einem die Fahrt schon lange vor, obwohl es ja nur knappe 10 Minuten waren. Der Bus zur Zeche hatte zwar Verspätung, aber wir kamen um ca. 16:30 als zweites bei der Halle an, aber da die anderen drei Fans lieber sonnenbadeten, haben wir uns in der Nähe des Eingangs aufgehalten. Gegen die Langeweile wurde Sudoku gelöst und dem Soundcheck von Mike gelauscht, gepaart mit x Mal ‚Mortituri te salutant’...doch zum Glück nicht Human Metal *lol*. Die Tür zum Backstagebereich lag direkt neben dem Eingang und war die meiste Zeit offen, sodass man die Crew herumspazieren sehen konnte, bis meine Wenigkeit einen Blick auf Mr. Supertroll Terrana erhaschte und aufpassen musste, nicht vor Lachen oder vom Pulsanstieg zu sterben*g*. Wir warteten weiter, bis die nächste Gruppe Fans eintrudelte. Dann wartete man weiterhin wie bestellt und nicht abgeholt, bis plötzlich Victor hinausspaziert kam und sich zu den sonnenbadenden Fans gesellte. Einer aus der Gruppe hinter uns meinte, einer solle mal auf die Klingel der Zeche dürcken und Victor rausholen...er hatte gar nicht erst gemerkt, dass dieser schon lange draußen war und war so der Lacher schlechthin (; .Wir sind zwar in der Hoffnung auf ein Autogramm hingegeangen, aber die Idee hatten wir nicht alleine und so war Victor schnell belagert, der aber keine Zeit hatte und so schon nach ein paar Autogrammen wieder nach drinnen musste. Na ja, Pech gehabt. Unseren Platz vor der Tür konnten wir zurückerobern und haben uns auch nicht mehr von dort wegbewegt. Victor ist noch ungefähr vier Mal kurz nach draußen gekommen. Die Wartezeit verbrachte man im Gespräch mit anderen Fans, die unter anderem eine erstklassige 9live-Parodie hinlegten.
Um 18:55 spazierte Victor dann wieder vor unserer Nase hinter der Eingangtür herum, machte sich aber auch gleich wieder davon, schließlich war zwei Minuten später Einlass. Da wir die ersten waren, standen Nata und ich dann auch am von uns gewünschten Platz. Ganz vorne (Direkt an der Bühne, da es keine Absperrung gab) vor Victor. Schließlich haben wir letztes Jahr vor Peavy rumgehangen (; . Bis zum verfrühten Konzertbeginn um 19:30 gibt es nichts spannendes zu berichten, also widme ich mich Freedom Call. Ich hatte mich auf die Band gefreut, da sie schon im letzten Jahr eine saubere Show abgeliefert hatten und an Show und Band gab es nichts zu meckern, es war super. Bis auf den Gesang, was allerdings nicht am Sänger Chris, sondern am Sound lag, man konnte kaum ein Wort verstehen. Trotzdem haben die Jungs eine Stunde ordentlich eingeheizt, Chris hat am Ende sogar sein Shirt auswringen können, so sehr hat der arme Mann geschwitzt (;.

Setlist:
Warriors
We Are One
Hero Nation
Hunting High And Low
Metal Invasion
Another Day
Mother Earth
Ocean
Land Of Light
--------------------
Freedom Call
Hymn To The Brave

Danach kam natürlich ein Umbau. Freedom Call hatten bereits an Mikes Drums gespielt, sodass dieser nur noch herauskam und alles haargenau kontrollierte...dabei hatten wir doch so sehr auf ein weiteres Umbaufoto gehofft *lol*. Leider wurden uns nun Bassboxen vor die Nase gestellt, sodass wir nicht mehr ganz so viel sahen wie vorher. Im Nachhinein war es zwar eine Verbesserung des Sounds, aber trotzdem ärgerlich.
Um 21:00 powerten endlich Rage los, mit neuem Intro.

Setlist:
Speak of the Dead (Klasse Einstieg)
No Fear (Victor singt!!)
Down (Victor singt schon wieder, das Mikro ist doch nicht nur Deko wie letztes Jahr!!)
Turn the Page
Crucified (Peavy nuschelt ein wenig was über STH in seinen Bart “Ja, Film*murmel*…”)
Straight to Hell
Drum Solo (Lustig, besonders das Intro: “And now the sexiest drummer in the universe: Mike, the troll, Terrana”)
Enough is enough
Baby, I’m your Nightmare
Suite Lingua Mortis (Ein Gedicht, bis auf das Ende von Beauty, da Victors Gitarre nicht das tat, was ihr Meister wollte (; Die kurze Leerlaufphase überbrückte Peavy, indem er das Publikum singen ließ )
Guitar Solo (Fiel leider sehr kurz aus durch die Probleme mit der Klampfe, Victor schien ziemlich angenervt davon)
War of Worlds
Human Metal (Lachfaktor pur…rötliche Gitarre…rotes Licht…an unterdrücktem Lachen fast erstickt, aber das wird außer mir und Nata niemand verstehen)
Don’t fear the Winter
--------------------------
Vollmond (Kam entgegen meiner Erwartungen sehr gut an)
Higher than the Sky / Jawbreaker (Wurde schon eine Stunde vorher vom Publikum gesungen, dementsprechend ging alles ab)

Das Ende ereilte uns gegen 22:45 Uhr. Leider. Sie hätten ruhig noch zwei Stunden dran hängen können, obwohl ich dann sicher gar keine Stimme mehr gehabt hätte. Ich muss wohl nicht extra erwähnen, dass die Show göttlich war.
Danach gurkten wir zwei erstmal eine Weile draußen herum, in der Hoffnung, später die Band noch zu erwischen. Als erstes lief uns Chris von Freedom Call über den Weg, der sich als fürchterlich netter Mensch herausstellte, aber so bepackt mit seinem Zeug war, dass er uns erstmal kein Autogramm geben konnte und später wiederkommen wollte. Also weitergewartet am Bus, der vor der Zeche stand, bis mir die “markante” Silhouette von Peavy auffiel, der geradewegs auf uns zuspazierte. Die Chance lassen wir uns selbstverständlich nicht entgehen und fangen ihn ab. Für unser Lob ans Konzert hat er sich bedankt und uns sogar wiedererkannt: “Ihr wart doch die, die vor Victor gestanden haben.”. Danach kommen wir aufs Fabric Festival vom letzten Jahr in Trier zu sprechen und Peavy erzählt, dass er mal eine Freundin in Trier hatte und wunderte sich deswegen, dass ich extra für sie so eine weite Anreise gemacht habe “Da bin ich immer so vier, fünf Stunden gefahren.”….dass ich sogar Schule habe ausfallen lassen, verwundert ihn noch mehr*g*. Dann gabs Fotos und Autogramme (“Das Blödere der beiden Fotos schickt ihr an unseren Webmaster, damit er es auf die Homepage stellt”…ich hab gewonnen*lol*), Peavy fand Natas Stift äußerst interessant. Auf unsere Frage, warum der Tourbericht nicht weitergehe, sagte er, dass es am Webmaster läge, er hätte am Laptop ihres Lichtmanns geschrieben und ihm geschickt, es solle eigentlich bald weitergehen. Dann meinte er, wenn wir zu Victor wollten, sollten wir in die Kneipe gehen, er wäre dort. Machen wir auch und dort ist er. Von der Merchandise-Verkäuferin gibts noch ein Poster geschenkt, weil wir am Stand herumlungerten udn warteten, dass Victor sein gespräch beendete. Der ist dann aber schneller verschwunden als wir gucken konnten. Zum zweiten Mal verpasst.
Aber Hartnäckigkeit zahlt sich aus und nach einer Weile erwischen wir Victor dann doch vor der Halle. Auch er gibt bereitwillig Fotos und Autogramme, für ein langes Gespräch ist aber leider keine Zeit. Erwähnenswert ist vielleicht, dass Victor ein nettes Deo/Aftershave benutzt, er aber wohl darin gebadet hatte, es war nich tzu überriechen*lol*.
Jetzt hieß es nur noch, den Supertroll in die Finger zu bekommen. Wir sahen ihn kurz in der Halle stehen, aber dann war er auch schon weg, ab in die Gaderobe. Erneute Positionierung unsererseits an der Kneipentür, wo wir Chris von Freedom Call wiedertreffen und er auch endlich beide Arme frei hat. Nun gibts endlich Aurogramme (bzw. ich einen zweiseitigen Brief) und Fotos, der Blitz meiner Kamera hat ihn nach eigenen Angaben geschockt.
Danach warten wir weiter auf Mr. Terrana, der Gitarrist von Freedom Call ist sogar so nett, nachzusehen und meinte, Mike wäre duschen. Etwas später dürfen wir eines der weiblichen Crewmitgleider zum Bus begleiten, aber auch sie kann Mike nicht finden, also geht es zurück vor die Halle, im Schlepptau einiger anderer Crewmitglieder, die auch keine Ahnung hatten, wo er war und mutmaßten, dass Peavy Mike vergraben hätte oder er vielleicht im Krankenhaus wäre, weil er seit Wochen Probleme mit einer Rippe habe. Für uns noch kein Grund, aufzugeben, zumal unser Abholkommando noch immer nicht da war. Wieder vor dem Kneipeneingang gestanden, der von einem Security Typen bewacht wurde. Dieser fragte uns dann, wen wir suchten und meinte, wir könnten ausnahmsweise backstage und gucken, ob er da ist (“Aber nur, wenn ihr nicht schreit”…waren wir bei Rage oder bei Tokio Hotel?)
Also stiegen wir etwas schüchtern die Treppe zum Backstagebereich nach oben, wo die gesamte Band und Crew saß und den Feierabend genoss. Ein Crewmitglied meinte, wir sollten ruhig hochkommen. Also tun wir das und ich spreche Mike an, der sich zuvor auf Deutsch mit einem Mann am Tisch unterhalten hatte. Aus persönlichen Gründen (*lol*) ist es wert, den gesamten Dialog wiederzugeben:

Ich: “Hey Mike. Können wir ein Autogramm haben?”
Troll: “Sure” *holt goldenen Edding aus der Tasche* “I have a very special pen…I don’t use it often, Ladies.”
Schade nur, dass auch Freedom Caller Chris diesen “very special pen” besitzt und damit Autogramme gegeben hatte, was Mike auch bemerkt, als Nata ihm ihre Eintrittskarte hinschiebt.
Troll: “Oh. Was this one of those Freedom Call types?”
Ich: “Yes”
Troll: “Damn.” *Unterschreibt auf Karte und im Buch, in welches er auch zeichnet*
Ich: “Can we take a picture?”
Troll: “Should I take one of you?”
Ich: “No, with you*grins*”
Troll: *aus heiterem Himmel* “You don’t think I’m funny?”
Ich: “I didn’t say that”
Troll: “I thought you were thinking that” Ganz im Gegenteil, Mikey Spikey…
Ich: “No, not at all”
Troll: “Good”
*Foto machen*
Troll: *zu Nata* “You want one, too?”
Ich verkneife mir die Bemerkung, die mir auf der Zunge liegt und mache nur brav das Foto.
Wir bedanken uns
Troll: “Gern geschehen.” *wieder zu Nata* “Hattest du Spaß?” Der Akzent ist zum Schießen, echt niedlich.
Nata: “Ja, very good show”

Danach verabschieden wir uns endgültig und werden auch abgeholt, die Euphorie bricht aber nicht ab und bis zum Schlafengehen feiern wir noch das Konzert ab, unter anderem auch Victors ständige “Daumen hoch”-Aktionen sowie einige andere Dinge *hehe*
Abschließend kann man nur sagen, dass dieses Konzert das beste war, dass ich bisher mitgemacht habe und ich garantiert wieder auf der Matte stehen werde, sobald sich die Gelegenheit bietet. Die Mitglieder von Rage ist superfreundlich und ohne jede Rockstarallüre, mit ihnen möchte man sich einfach nur in eine Ecke setzen und quatschen (:













Neko